Ende Oktober 2024 war der erste Spatenstich für 30 neue Wohnungen in der Graf-von-Stauffebergstraße. Mitte Mai konnte die gewobau bereits das Richtfest für die drei vierstöckigen Wohnhäuser im Bereich der ehemaligen Kindertagesstätte im Stadtwald feiern.
Möglich gemacht hat die kurze Bauzeit die serielle Bauweise. Diese ermöglicht es, die Wohnungen schnell und mit relativ geringen baubetrieblichen Beeinträchtigungen für das Umfeld zu errichten. So wurden etwa die Bäder fix und fertig angeliefert und etagenweise mit dem Kran eingebaut. Zur Fertigstellung mussten nur noch die Leitungen angeschlossen und die Duschvorhänge montiert werden.
Mit den neuen Wohneinheiten bietet die gewobau Familien, Alleinstehenden, jungen und älteren Menschen ein bezahlbares Zuhause. Die Neubaumiete soll neun Euro pro Quadratmeter betragen. Die neuen Wohnungen seien in einer Stadt mit einem so angespannten Wohnungsmarkt wie Marburg ein wichtiges Signal, unterstrich Oberbürgermeister und gewobau-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Thomas Spies.
„Wie die letzten Teile eines Puzzles“ würden sich die neuen Gebäude in die Nachbarschaft einfügen, sagte gewobau-Geschäftsführer Jürgen Rausch. Anfang 2026 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein, berichtete gewobau-Geschäftsführer Matthias Knoche. An dem dazu geplanten neuen Spielplatz und Quartierstreffpunkt im Bereich des bisherigen Wendehammers werde dann voraussichtlich noch einige Wochen gebaut werden müssen. In die Gestaltung des Vorplatzes wurden laut Knoche die Bewohnerbeiräte eingebunden.
Durch Holzbauweise und die Beheizung mit Wärmepumpen sind Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in den Neubauten standardmäßig vorgesehen.